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Talaue des Katzenbachs zwischen Schriesheim und Wilhelmsfeld
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Bild: Talaue des Katzenbachs (Rhein-Neckar-Kreis)
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Die naturnahe Talaue des Katzenbachs, unterhalb des Wendenkopfes, ist Bestandteil des Landschaftschutzgebiets Bergstrasse-Nord und des Naturparks Neckartal-Odenwald.

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Meldungen

17.02.2017 Kernkraftwerk Leibstadt ist wieder angefahren mehr

17.02.2017 Pflegeeinsatz des Schwäbischen Albvereins im Naturschutzgebiet Neuffener Heide mehr

17.02.2017 Umweltminister Franz Untersteller leitet Wirtschaftsdelegation in Mexiko mehr

15.02.2017 „Daten zur Umwelt – Umweltindikatoren Baden-Württemberg“ mehr

Weitere Nachrichten

Pressemitteilungen des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Pressemitteilungen der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg

LGRB-Nachrichten

Seespiegel-Archiv: Gesamtindex

 
 

Willkommen beim Themenpark Umwelt

Bild: Kohlmeise
Kohlmeise (Parus major)
(© M. Linnenbach)

Die Kohlmeise (Parus major) ernährt sich hauptsächlich von Insekten und Spinnentieren, im Herbst und Winter aber auch von Samen, Beeren, Knospen und Nüssen. In Baden-Württemberg ist sie flächendeckend verbreitet. Die Höhenverbreitung reicht bis in die höchsten Lagen des Schwarzwalds und der Schwäbischen Alb. Die baden-württembergischern Populationen sind meist Standvögel. Nur in extrem kalten Wintern findet ein Teilzug in Richtung Süden statt.

Merkmale: schwarzer Kopf, schwarzes Längsband über Brust und Bauch, weiße Wangen, gelbliche Unterseite. Zwischen Männchen und Weibchen sind äußerlich keine großen Unterschiede erkennbar.

Das Internetportal Themenpark Umwelt ist Teil des Umweltinformationssystems Baden-Württemberg (UIS BW). Konzipiert und entwickelt von der LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB), Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem Regierungspräsidium Karlsruhe.

Mit einem Informationsangebot von derzeit ca. 3.000 Internetseiten möchte der Themenpark der interessierten Öffentlichkeit die Bedeutung der Umwelt in allgemein verständlicher aber fachlich fundierter Form aufzeigen. Die Internetpräsentation soll zwischen Mensch und Natur vermitteln, nicht zuletzt weil Natur und Landschaft durch ihre Ausprägung, Schönheit und Vielfalt grundlegende Sozialfunktionen erfüllen. Es lohnt sich also hineinzuschauen. Zur Orientierung werden die verschiedenen Zugänge hier kurz vorgestellt:

Der Zugang Unsere Umwelt präsentiert das Inventar an Bodenlandschaften, Geotopen, Mooren, Schutzgebieten sowie das BodenseeWeb.

In den Umweltthemen werden umweltpolitische Fragen zu Abfall als Ressource, Biologischer Vielfalt, Bodenschutz, Klimaschutz und Umweltbildung behandelt und beispielhafte Aktionen wie das Natura-TV präsentiert.

Die Umweltbeobachtung informiert über die Messnetze der landesweiten Bodendauerbeobachtung und über den Landschaftswandel in Baden-Württemberg.

Der Zugang Umwelt erleben führt zu Umwelterlebnisgebieten in Stadt- und Landkreisen. Auch Einrichtungen mit umweltgerechten Freizeitangeboten wie Naturschutzzentren, Freilichtmuseen und Lehrpfade werden hier gezeigt.

Aktuelle Themen


 

Aktionsprogramm Jagst wird öffentlich diskutiert

Bild: Lebensraum Jagst
Lebensraum Jagst, Infotafel
(© LUBW, Autor: LRA Hohenlohekreis)

14.02.2017 Der aktuelle Stand des Aktionsprogramms Jagst wurde am 14.02.2017 in Kirchberg an der Jagst (Landkreis Schwäbisch Hall) der Öffentlichkeit vorgestellt. Anlass für das Programm war das massive Fischsterben nach dem Brand in der Lobenhauser Mühle in Kirchberg am 23. August 2015, ausgelöst von ammonium-nitrathaltigem Düngemittel, das mit dem Löschwasser in die Jagst geflossen war.

Zudem wird heute in Kirchberg der Abschlussbericht zu den ökologischen Auswirkungen des Großbrandes auf die Jagst präsentiert. Nach den Feststellungen der LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, der Fischereiforschungsstelle sowie des Regierungspräsidiums Stuttgart hat sich der Fischbestand auf den ersten 25 Kilometern stromabwärts der Lobenhauser Mühle inzwischen leicht erholt. Nachdem die Jagst hier im vergangenen Frühjahr praktisch noch fischleer gewesen war, konnten im Herbst 2016 wieder häufiger Jagst-typische Fischarten wie die Barbe nachgewiesen werden.

„Dies ist zwar eine positive Entwicklung, von dem Niveau vor dem Brand ist die Jagst aber leider noch weit entfernt", erklärte Umweltminister Franz Untersteller im Vorfeld der Veranstaltung. Für ihn sei daher wichtig, dass alle Beteiligten an einem Strang zögen und die großen Chancen des Aktionsprogramms Jagst nutzten, betonte der Minister: „Die ökologischen Auswirkungen, insbesondere auf die Fische, werden uns leider noch lange beschäftigen. Das Programm hilft uns, die Schäden an der Jagst zu beheben und die Widerstandskraft des Flusses zu stärken." Die Maßnahmen verfolgten das Ziel, den Lebensraum Jagst für Fische und andere Wasserlebewesen aufzuwerten, sagte der Umweltminister weiter. Hierzu gehöre zum Beispiel, bestehende Wanderhindernisse in der Jagst zu beseitigen und so verschiedene Lebensräume wieder miteinander zu vernetzen. Somit könnten sich die Tiere verstärkt fortpflanzen und wieder größere Bestände mit einer Jagst-typischen Artenvielfalt erreichen. „Außerdem hat das Aktionsprogramm Modellcharakter", so Untersteller. „Von den Erfahrungen, die wir hier gewinnen, können auch andere Gewässer im Land profitieren."

Regierungspräsident Wolfgang Reimer erklärte: „Beim Aktionsprogramm Jagst ziehen viele Akteure an einem Strang, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Von der Fischereiforschungsstelle über die Fischer vor Ort mit ihren gemeinsamen Besatzmaßnahmen bis hin zu unserem Landesbetrieb Gewässer, der gemeinsam mit den örtlichen Behörden bereits über 40 gewässerökologische Maßnahmen umgesetzt hat. Das Regierungspräsidium nimmt hier seine wichtige Aufgabe als Bündelungsbehörde wahr und koordiniert das Aktionsprogramm Jagst in einer Geschäftsstelle. Damit sind wir auf einem guten Weg. Mein Dank gilt allen Beteiligten."

Nach annähernd 100 Untersuchungen, die die LUBW während und nach dem Schadensfall durchgeführt hat, kann Margareta Barth, Präsidentin der LUBW, ein positives Signal setzen: „Bleibende Schäden bei der Wasserqualität, den Wasserpflanzen und den Kleinlebewesen der Jagst gibt es nicht. Dies ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Wiederbesiedelungsmaßnahmen für die Fische auch greifen können", so Barth.


 

Umweltministerium auf der didacta in Stuttgart

Bild: Gewerbliche Schulen Lahr
Schulen aktiv für den Umwelt- und Klimaschutz
(© B. Grießmann)

Schulen, die sich für den Klimaschutz einsetzen und effizient mit Energie umgehen, können an den Einsparungen beteiligt werden (Energiesparprämie). Neben technischen Optimierungen stehen vor allem pädagogische Maßnahmen, die das Nutzerverhalten sowohl der Schüler als auch der Lehrkräfte verbessern sollen, im Mittelpunkt.

13.02.2017 - Vom 14. bis 18. Februar öffnet auf dem Gelände der Messe Stuttgart die didacta ihre Pforten. Auf dieser weltweit größten Bildungsmesse wird auch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sein breit gefächertes Angebot zur Umweltbildung präsentieren. „Unser Anliegen ist es, junge Menschen an die vielfältigen Themen zum Umwelt- und Klimaschutz heranzuführen und sie zum Mitmachen zu motivieren," erklärte Umweltminister Franz Untersteller am 13.02. in Stuttgart. „Für eine nachhaltige Umweltbildung müssen wir aber auch Eltern und Lehrkräfte sensibilisieren und informieren."

An den Messetagen finden im Umwelthaus in Halle 6 zahlreiche Aktionen für Groß und Klein statt. Zusammen mit Energiedetektiv EDe können Schülerinnen und Schüler erforschen, wie und wo im Alltag Energie eingespart werden kann. Für alle Klassenstufen bietet das Ministerium ein Abfall-Quiz an. Die Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg präsentiert Themenhefte für weiterführende Schulen und Auszubildende zu Konsum, Kleidung, Mobilität und vielem mehr.

Auch die Jugendinitiative der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg wird im Umwelthaus vertreten sein und ihre Projekte vorstellen. „Ich bin beeindruckt davon, wie ideenreich sich junge Menschen heute im Umweltschutz engagieren," lobte Staatssekretär Andre Baumann im Vorfeld des Messeauftritts die Arbeit der Jugendinitiative. Auf der didacta punktet die Jugendinitiative mit ihrer „Handy-Aktion", die zu einem nachhaltigen Umgang mit Mobiltelefonen motivieren soll. Auch Staatssekretär Baumann wird am kommenden Samstag (18.02.) die didacta besuchen.


 

Südwesten bei Touristen beliebter denn je

Bild: Hegau von Süden Landschaft
Der Hegau von Süden
(© privat, Autor: K. Rilling)

Vom Fuß des Schiener Bergs kann man die Aussicht auf die drei großen Vulkanberge des Hegaus genießen. In der Bildmitte steht der massige Phonolithschlot des Hohentwiels. Links dahinter der breite Kegel des Hohenstoffeln als Zentrum der Berglandschaft des Hegaus. Den Hohenhewen als höchsten Hegauberg sieht man im Hintergrund rechts. Seine Kuppe besteht wie beim Hohenstoffeln aus Basaltgestein. Links neben dem Hohentwiel der aus Vulkantuff gebildete Rücken des Plören. Der Ort Worblingen liegt auf Schottern und Moränen der Würmeiszeit. Westlich davon, also im Bild rechts gelegen, der bewaldete Hartberg mit Deckentuffen. Im Vordergrund der südliche Teil der Singener Niederung mit der Radolfzeller Aach.

13.02.2017 Noch nie kamen so viele Touristen nach Baden-Württemberg wie 2016. Insgesamt zählte das Statistische Landesamt über 52 Millionen Übernachtungen. Baden-Württemberg kann damit zum sechsten Mal in Folge ein Rekordjahr verzeichnen.

Bei der Frage, wohin es in den Urlaub gehen soll, lautet die Antwort immer öfter „Baden-Württemberg". Zum sechsten Mal in Folge blickt der Tourismus im Land auf ein Rekordjahr zurück. Gegenüber 2015 stieg die Zahl der Übernachtungen um 2,5 Prozent auf jetzt über 52 Millionen. Der für den Tourismus zuständige Minister Guido Wolf freute sich über die guten Zahlen: „Die Erfolgsgeschichte des Tourismus mit ihrem starken Wachstum wird schon anschaulich, wenn wir lediglich zwei Jahre zurückblicken: 2014 hatten wir in Baden-Württemberg noch rund 49 Millionen statistisch erfasste Übernachtungen, 2016 sind es nun schon mehr als 52 Millionen."

Wirtschaftsfaktor und Jobmotor

Der Tourismus ist damit ein weiter bedeutender Wirtschaftsfaktor für Baden-Württemberg. „Wenn Baden-Württemberg nicht nur das Land der Schaffer, sondern auch das Land der Urlauber ist, tut uns das allen gut. Mittlerweile hängen im Land rund 326.000 Arbeitsplätze vom Tourismus ab. Damit ist er ein unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor für das Land", so Minister Wolf weiter. Der größte Anteil am Wachstum stammt von Touristen aus Deutschland. Hier stiegen die Übernachtungen um 3,0 Prozent. Bei Gästen aus dem Ausland betrug das Wachstum dagegen 0,7 Prozent - hier bestehe laut Minister Wolf noch Potential für den Tourismus im Land.

Schwarzwald ist die beliebteste Region

Die beliebteste Ferienregion war auch 2016 wieder mit 21,5 Millionen Übernachtungen der Schwarzwald. Auf Platz zwei folgt mit knapp neun Millionen Übernachtungen das nördliche Baden-Württemberg. Mit knapp 8,6 Millionen Übernachtungen folgt die Region Stuttgart auf Platz drei. Spitzenreiter bei den gestiegenen Übernachtungszahlen war mit knapp neun Prozent der Hegau als kleinstes Reisegebiet des Landes. Der Bodensee sowie die Schwäbische Alb lockten jeweils rund fünf Prozent mehr Gäste an.

Die Landesregierung erhöht 2017 die Mittel für das Tourismusmarketing von 4,3 auf 4,5 Millionen Euro. Das Tourismusinfrastrukturprogramm wächst im aktuellen Haushalt von bisher fünf auf jetzt sieben Millionen Euro.


 

Welttag der Feuchtgebiete am Oberrhein: Naturschönheit und einzigartige Artenvielfalt

 
Bild: Ramsar Logo
Ramsar Logo
(© public domain)

International Convention on Wetlands of International Importance especially as Waterfowl Habitat.

 
Bild: Wollmatinger Ried, Moor, Ramsar
Naturschutzgebiet Wollmatinger Ried (Ldkr. Konstanz)
(© LUBW, Autor: M. Witschel)

Das Naturschutzgebiet "Wollmatinger Ried, Giehrenmoos und Dreifußwiesen" - so der amtliche Name - ist eines der wertvollsten Schutzgebiete am Bodensee. Die erste amtliche Unterschutzstellung reicht in das Jahr 1930 zurück. Die internationale Bedeutung wurde 1968 durch die Verleihung des Europadiploms der EU gewürdigt. Inzwischen zählen die Flächen auch zur Gebietskulisse der global agierenden Ramsar-Konvention.

Das 767 ha große Natur- und Landschaftsschutzgebiet wird von der NABU-Gruppe Konstanz vom Naturschutzzentrum Wollmatinger Ried aus betreut.

01.02.2017 Staatssekretär Andre Baumann und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Die Flusslandschaft am Oberrhein ist ein einzigartiges Naturparadies, Heimat für unzählige seltene Tiere und Pflanzen, die wir grenzüberschreitend schützen müssen." - In Breisach am Rhein fand am 02.02.2017 die zentrale Veranstaltung Baden-Württembergs und der französischen Région Grand Est (vormals Elsaß) zum Welttag der Feuchtgebiete statt. Das Oberrheingebiet zwischen Basel und Karlsruhe gehört gemäß der sogenannten Ramsar-Konvention zu den weltweit rund 2.250 schützenswerten Feuchtgebieten. Es steht damit auf einer Stufe mit so bekannten Gebieten wie dem brasilianischen Pantanal oder dem Okavango-Delta in Botswana.

„Feuchtgebiete wie unsere Rheinauen sind Schatzkammern für Mensch und Natur", erklärte dazu Umweltstaatssekretär Andre Baumann. „Die Rheinauen sind sehr reich an unterschiedlichen Lebensräumen und darum sehr artenreich. Sie sind unser Klein-Amazonien. Dazu sind sie ein wichtiges und beliebtes Naherholungsgebiet und schließlich auch ein wirksamer Schutz vor verheerenden Hochwasserschäden, weil Auen dem Rhein bei Hochwassern Raum geben."

Durch Versiegelung und landwirtschaftliche Nutzung oder durch frühere Flussbegradigung sei die biologische Vielfalt in Feuchtgebieten aber konkret bedroht, sagte Baumann. Der Welttag der Feuchtgebiete erinnere deshalb zurecht an die große Schutzbedürftigkeit solcher gewässernahen Gebiete.

Das Ramsar-Gebiet Oberrhein - Rhin supérieur erstreckt sich zwischen Basel/Ville-Neuf und Weil am Rhein im Süden auf beiden Seiten des Rheins über rund 190 Kilometer bis nach Karlsruhe. Der Oberrhein wurde im August 2008 durch das internationale Ramsar-Sekretariat als weltweit zehntes, grenzüberschreitendes Ramsar-Gebiet anerkannt.

„Naturschutz am Rhein kann nicht national, sondern muss europäisch gedacht und gemacht werden", erläuterte der Umweltstaatssekretär. „Nur wenn wir auf beiden Seiten des Rheins eng zusammenarbeiten, können wir die biologische Vielfalt in diesem ganz besonderen Lebensraum effektiv schützen." Um die Zusammenarbeit im Naturschutz zu verbessern und strategisch aufzustellen sei Anfang des Jahres das INTERREG-Projekt „RAMS'Artenschutz" ins Leben gerufen worden, ergänzte die Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Der Vertrag zu diesem Projekt wird anlässlich des morgigen Welttags der Feuchtgebiete von den Partnern auf beiden Seiten des Rheins unterzeichnet. Es wird mit gut 400.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Bärbel Schäfer: „Mit dem Projekt „RAMS'Artenschutz" wollen wir eine tragfähige Strategie für die grenzüberschreitende Koordination des Schutzes von bedrohten Arten entwickeln. Es geht um die Entwicklung gemeinsamer Visionen und konkreter Projekte, die wir mit Hilfe des INTERREG-Programms umsetzen wollen. Für Beiträge zum effizienten Schutz der Umwelt und zu einer nachhaltigeren Nutzung der Ressourcen stehen dort bis 2020 fast 43 Millionen Euro zur Verfügung. Vergeben sind bislang nur ein Viertel dieser Mittel, also haben potenzielle Projektträger noch die Riesenchance, innovative Vorschläge für Umweltschutz und eine nachhaltige Raumentwicklung zu platzieren."

Ergänzende Informationen

Der internationale Welttag der Feuchtgebiete wird seit dem Jahr 1997 alljährlich weltweit begangenen. Seit dem Jahr 2008 richten die französische Region Grand Est (vormals: Alsace), die DREAL Grand Est, Alsace Nature und das Land Baden-Württemberg alljährlich alternierend den Welttag im Ramsar-Gebiet Oberrhein aus. Der letzte Welttag der Feuchtgebiete fand am 02.02.2016 in Straßburg statt.

Das Übereinkommen zum Schutz der Feuchtgebiet, kurz Ramsar-Konvention, geht auf das Jahr 1971 zurück. Die Konvention ist nach der Stadt Ramsar im Iran benannt, in der 1971 die Verhandlungen zu dem Abkommen stattfanden. Die Bundesrepublik Deutschland hat das Abkommen im Jahr 1976 ratifiziert. Insgesamt wurden in der Bundesrepublik 34 Gebiete vom Ramsar-Sekretariat als Feuchtgebiete internationaler Bedeutung anerkannt. Davon entfallen drei auf Baden-Württemberg. Neben dem Oberrhein sind dies das Wollmatinger Ried sowie der Mindelsee.


 

You Tube Kanal der Landesregierung Baden-Württemberg

28.01.2017 - Aktueller Imagefilm der Landesregierung

Imagefilm: In Baden-Württemberg gibt es alles"
(© Land BW)

 

Baden-Württemberg unterstützt heimische Schafhalter

Bild: NSG Elsenzaue-Hollmuthang, Rhein-Neckar-Kreis
Pflegemaßnahme mit Schafen im Naturschutzgebiet Elsenzaue-Hollmuthang
(© M. Linnenbach)

Beweidung mit Hausschafen (Ovis orientalis aries), s. You Tube Video: http://youtu.be/z_gg18Gzx5c

18.01.2017 Die Schäferei hat in Baden-Württemberg eine lange Tradition. Die Landesregierung will sich gemeinsam mit den Schafhaltern im Südwesten den Herausforderungen der Zukunft stellen. Neben einer ausgewogenen Förderpolitik sei vor allem das Kaufverhalten der Konsumenten wichtig für den Erhalt einer leistungsfähigen Schäferei.

„Die Schäferei steht im Land für rund 50.000 Hektar gepflegte Kulturlandschaft und erzeugt hochwertige, authentische und regionale Lebensmittel", sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch in Wolfegg (Landkreis Ravensburg). Ziel der Landesregierung sei es, sich gemeinsam mit den Schafhaltern im Südwesten den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Neben einer ausgewogenen Förderpolitik sei vor allem das Kaufverhalten der Konsumenten wichtig für den Erhalt einer leistungsfähigen Schäferei.

„Lammfleisch aus Baden-Württemberg hat keine langen Transportwege hinter sich. Es ist frisch und genussreich", erklärte die Staatssekretärin. Der Erfolg beispielsweise des ‚Württemberger Lamms‘ belege, dass immer mehr Menschen hochwertigen und regional erzeugten Lebensmitteln den Vorzug gäben, und auch bereit wären, dafür angemessene Preise zu zahlen. Aufgabe der Politik und der Erzeuger sei es, den Verbrauchern den Zusammenhang zwischen der Produktion hochwertiger Lebensmittel und der Pflege unserer einmaligen Kulturlandschaften immer wieder darzulegen.

„Niedrige Erzeugerpreise für Fleisch und Wolle machen es schwierig, ein ausreichendes Familieneinkommen zu erwirtschaften. Auch steigen die Flächenpachten in ebenen und günstigen Lagen, was die wirtschaftliche Lage vieler Schäfereien zusätzlich verschärft", betonte Gurr-Hirsch. Das Land unterstütze daher die schafhaltenden Betriebe auf vielfältige Weise. Ein direkter finanzieller Ausgleich für gesellschaftliche Leistungen, wie die Pflege und den Erhalt von Naturschutzflächen, Beratungs- und Bildungsangebote sowie die Unterstützung von Forschungs- und Vermarktungsprojekten und der Tierzucht allgemein seien die Bausteine der baden-württembergischen Förderpolitik. „Unser Ziel ist es, unseren Betrieben eine standortsgerechte und individuell maßgeschneiderte Förderung zukommen zu lassen", sagte Staatssekretärin Gurr-Hirsch. Mit dem Agrarumweltprogramm FAKT und der Landschaftspflegerichtlinie LPR hätte man geeignete Instrumente, um dieses Ziel zu erreichen.

 


 

Ende des Vogelgrippe-Ausbruchs nicht in Sicht

Bild: Schwarzkopfmöwe (Ichthyaetus melanocephalus)
Schwarzkopfmöwen (Ichthyaetus melanocephalus) am Neckarufer
(© LUBW, Autor: C. Ritter)

Die Schwarzkopfmöwe frisst Fische, Weichtiere, Krebstiere und Insekten, die sie im Spülsaum am Neckarufer sucht. Im sog. Schlichtkleid, außerhalb der Paarungszeit fehlt den Vögeln die typische schwarze Kapuze, dafür befindet sich hinter dem Auge ein dunkelgrauer Fleck.

Durch ihre umherziehende Lebensweise gelten die Möwen als potentielle Überträger der Vogelgrippe. Wie bei allen anderen durch Influenza-Viren verursachten Krankheiten ist die Vogelgrippe eine meldepflichtige Tierseuche.

16.01.2017 Die Vogelgrippe grassiert weiter in Baden-Württemberg. Bislang wurden 786 tote Wildvögel gemeldet, wie das Landwirtschaftsministerium in Stuttgart mitteilte. Bei 298 Vögeln wurde der Virustyp H5N8 festgestellt.

Es sind nach wie vor nur Wildvögel betroffen. Entsprechende Funde gab es in folgenden Kreisen: Bodenseekreis, Konstanz, Ravensburg, Sigmaringen, Emmendingen, Rastatt und Ulm.

„Leider zeigt die aktuelle Situation in Deutschland und Europa, dass wir noch keine Entwarnung geben können", sagte Agrarminister Peter Hauk. Bedenklich seien vor allem die zunehmenden Fälle von H5N8 in Hausgeflügelbeständen außerhalb Baden-Württembergs. Für Geflügelhalter gilt noch bis Ende Januar die Stallpflicht. Sie habe sich bewährt. „Wir werden genau abwägen, wie es nach dem 31. Januar weitergehen muss, um auch künftig alles zu vermeiden, was unser Nutzgeflügel gefährdet", so Hauk.


 

Landesweite Streckenergebnisse und Gutachten zum Wildverbiss an Waldbäumen liegen vor

Bild: Rehe, Schnee, Winter
Rehwild (Capreolus capreolus)
(© public domain)

Wildtierregulierung und ihre Auswirkungen werden durch ein Monitoring begleitet. In den Kernzonen von Schutzgebieten ist die Jagd grundsätzlich eingeschränkt oder ganz untersagt. Eine möglichst unberührte Natur ohne menschliche Eingriffe ist naturschutzfachliches Ziel für solche Regelungen.


 08.01.2017 - „Wildtiere sind Teil unserer Kulturlandschaft. Die in den vergangenen Jahren rasant gestiegenen Schwarzwildbestände richten immer wieder große Schäden an und stellen uns vor große Herausforderungen, die wir nur gemeinsam lösen können", sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk. Wildschweine würden von menschlichen Strukturen und den Folgen des Klimawandels profitieren und sich entsprechend stark vermehren.

„Die Streckenergebnisse des Jagdjahres 2015/2016 belegen, dass sich die Jägerinnen und Jäger intensiv für die Regulation unserer heimischen Wildtierbestände einsetzen", sagte der Minister. Es sei bisher schon eine Herausforderung gewesen, die Rehwildbestände so zu regulieren, dass eine natürliche Verjüngung der heimischen Hauptbaumarten möglich sei. Mit dem rasanten Anstieg der Schwarzwildbestände in den letzten Jahren seien die Ansprüche an die Jägerinnen und Jäger im Land gewachsen. Die Jagdstrecke an Schwarzwild habe im abgelaufenen Jagdjahr 2015/16 einen Zuwachs von rund 40 Prozent zur Vorjahresstrecke und mit insgesamt rund 68.000 Wildschweinen den bisher zweithöchsten Wert für Baden-Württemberg erreicht. „Um die Jägerinnen und Jäger bei der Regulation der Schwarzwildbestände zu unterstützen, haben wir einen landesweiten Runden Tisch Schwarzwild einberufen. Unter wissenschaftlicher Begleitung sollen Praxishinweise zum Management dieser Wildtierart erarbeitet und die Thematik effektiver Schwarzwildbejagung beleuchtet werden", sagte der Minister. Der Runde Tisch ‚Schwarzwild‘ setze sich aus Vertreten der Jägerschaft, der Land- und Forstwirtschaft, des Veterinärwesens sowie des Natur- und Tierschutzes zusammen.

Rehwildbewirtschaftung

„Mit rund 167.000 erlegten Tieren ist das Reh nach wie vor die häufigste in Baden-Württemberg erlegte Wildtierart. Eine effektive Rehwildjagd ist notwendig, um die naturnahe Verjüngung unserer Wälder sicherzustellen", erklärte der Forstminister.

Die Forstlichen Gutachten zum Wildverbiss würden eine wichtige Entscheidungshilfe bei der Bemessung der Anzahl der zu erlegender Rehe in den Jagdrevieren darstellen. Alle drei Jahre würden die unteren Forstbehörden die Verbissbelastung der verschiedenen Baumarten im Wald aufnehmen. „Unsere Auswertungen zeigen, dass im Regelfall der Wildverbisses durch gezielte Bejagung an schützenswerten Verjüngungsflächen bei den allermeisten Baumarten auf ein vertretbares Maß abgesenkt werden kann", sagte Peter Hauk. Lediglich bei der Baumart Eiche und bedingt auch bei der Tanne sei eine reine Bejagung nicht immer ausreichend. Dort müsse mit entsprechenden Schutzmaßnahmen aufwändig nachgeholfen werden.

„Forstliche Gutachten zum Wildverbiss an Waldbäumen"

In Baden-Württemberg ist das „Forstliche Gutachten zum Wildverbiss an Waldbäumen" als ein landesweites, jagdrevierbezogenes Schätzverfahren konzipiert. Das Verfahren hat sich seit über 30 Jahren bewährt.


 

Fahrrad-Jahr 2017 beginnt

Bild: Radfahren
Fahrradfahren liegt im Trend
(© LUBW)


30.12.2016 - Am 12. Juni 1817 ist Karl Drais erstmals auf seiner Laufmaschine (Draisine) durch Mannheim gefahren. Das Fahrrad feiert 2017 also 200. Geburtstag. „Ich freue mich, mit den Bürgerinnen und Bürgern in Baden-Württemberg, 2017 das große Fahrrad-Jubiläum feiern zu können", sagte Verkehrsminister Winfried Hermann.

Die Laufmaschine gilt als die Urform des Fahrrads. Anlässlich des 200-jährigen Fahrrad-Jubiläums stellen das Land Baden-Württemberg und zahlreiche Partner über das Jahr verteilt ein vielfältiges Programm auf die Beine. „Dabei wird für jeden etwas dabei sein", ist sich Minister Hermann sicher. Zu den Highlights des Jubiläumsjahres zählen beispielsweise die „Jubiläumstour. Die nachhaltigste Roadshow der Welt.", die als mobile Ausstellung von Mai bis August 2017 mit Lastenfahrrädern durch Baden-Württemberg tourt sowie die bereits im November 2016 eröffnete Landesausstellung „2 Räder - 200 Jahre" im Mannheimer Technoseum. Als enge Partner des Landes bereiten auch die beiden Drais-Städte Mannheim und Karlsruhe große Veranstaltung anlässlich des Fahrrad-Jubiläums vor.

Gewinner beim Jubiläumswettbewerb zum Fahrrad-Jahr 2017 stehen fest

Um das Fahrrad-Jubiläum mit möglichst vielfältigen Aktivitäten landesweit gestalten zu können, wurde schon 2016 der „Jubiläumswettbewerb. Fahrrad. Ideen. Entwickeln." ausgeschrieben. Gesucht waren spannende Ideen für Aktionen in und aus Baden-Württemberg, mit denen das Fahrrad 2017 gefeiert wird. „Das Interesse am Wettbewerb war enorm - es gab über 70 eingereichte Beiträge, allesamt kreative Ideen rund um das Thema Fahrrad. Die Bandbreite reichte von Veranstaltungen, Design- und Sportwettbewerben über Forschungsbeiträge bis hin zu touristischen Inszenierungen. Die Gewinner des Jubiläumswettbewerbs stehen nun zum Start des Jubiläumsjahres fest", freut sich Minister Hermann.

Zu den jeweils drei Gewinnern aus acht Kategorien zählt die Idee von Uwe Mayer für ein erzählendes, historisches Bilderbuch für Kinder mit dem Titel „Die Laufmaschine - Vom Herrn Baron von Drais und seiner erstaunlich nützlichen, sagenhaften Erfindung!". Mit einer anderen prämierten Projektidee legt der Landkreis Göppingen im Jahr des Fahrrad-Jubiläums den Fokus auf das Themenfeld Radfahren und Inklusion und möchte damit Menschen mit Mobilitätseinschränkungen Perspektiven in der Fortbewegung mit dem Fahrrad aufzeigen. Explorinho - die Werkstatt junger Forscher an der Hochschule Aalen will für Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren einen Kurs für den Bau eines kreativen Fahrradrahmens unter ästhetischen, praktischen und unter Leichtbau-Aspekten anbieten. Die Stadt Konstanz plant in Kooperation mit der Hochschule Konstanz, studentische Kampagnen-Entwürfe zur Förderung des Radverkehrs ausarbeiten zu lassen.

Die Gewinner des Jubiläumswettbewerbs erhalten zwischen 1.000 und 3.000 Euro für die Projektideen. „Ich freue mich, dass wir mit dem Wettbewerb so zahlreiche Akteurinnen und Akteure für das Fahrrad-Jubiläum begeistern konnten. Ich hoffe, dass nun auch alle Beiträge im Jahr 2017 umgesetzt werden können."

Für eine fahrradfreundliche Mobilitätskultur in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg macht sich stark für die Entwicklung einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Mobilität. Das Fahrrad und der Radverkehr nehmen dabei eine zentrale Rolle ein. Um das Mobilitätsverhalten im Land dauerhaft zu verändern und den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr zu steigern, setzt sich die im Jahr 2012 vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg gestartete Initiative RadKULTUR für eine fahrradfreundliche Mobilitätskultur im Land ein. Gemeinsam mit den vom Land geförderten RadKULTUR-Kommunen bietet sie ein vielfältiges Programm, um den Spaß am Fahren zu fördern und die Menschen zu motivieren, in ihrem Alltag ganz selbstverständlich aufs Rad zu steigen.

Quelle: Ministerium für Verkehr


 

Klatschmohn (Papaver rhoeas) wird Blume des Jahres 2017

Bild: Klatschmohn, Blüte
Klatschmohn (Papaver rhoeas), Blüte
(© C. Antesberger)

Der Klatschmohn (Papaver rhoeas) ist eine einjährige bis zweijährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 80 cm erreicht. Die Blütezeit verläuft je nach Standort und Klima von Mai bis Juli. Alle Pflanzenteile sind giftig, besonders aber der Milchsaft.

Blume des Jahres 2017

31.10.2016 Der Klatschmohn (Papaver rhoeas) als bekanntester Vertreter aller Mohnarten, ist Blume des Jahres 2017. Das teilte die Loki Schmidt Stiftung, die diese jährlich kürt, am 31. 10. 2016 in Hamburg mit. Die auffallend rot blühende zarte Ackerpflanze sei in Deutschland gar nicht mehr so häufig.

Durch diese Wahl solle auf die allgemeine Gefährdung der Ackerwildkräuter und deren Bedeutung für die Vielfalt in der Kulturlandschaft aufmerksam gemacht werden.Aufgrund des fortschreitenden Rückgangs der Pflanzenvielfalt sind auch die Bestäuber wie Schmetterlinge und Bienen sowie andere Insekten, die diese Wildpflanzen als Nahrungspflanzen und Lebensstätte nutzen, stark bedroht.

 

 


 

Fichte ist Baum des Jahres 2017

Bild: Taubenmoos(Ldkr. Waldshut), winter
NSG Taubenmoos, bodensaurer Fichtenwald
(© LUBW, Autor: J. Schaber)

Auf den schattigen Lichtungen der Waldmoore und in den nordexponierten Lagen der Hangmoore taut der Schnee meist erst Ende April/Anfang Mai vollständig ab.  Das NSG wurde 2007 gemeinsam mit dem "Naturschutzgroßprojekt Feldberg-Belchen-Oberes Wiesental" durch das Regierungspräsidium Freiburg ausgewiesen. Derzeit laufen Überlegungen die ökologisch wertvolle Hochfläche in die Gebietskulisse des Biosphärengebiets Südschwarzwald einzubinden.

 13.10.2016 Die Fichte ist eine wichtige Baumart für die heimische Waldwirtschaft. Sie wächst in Baden-Württemberg auf 34 Prozent der Waldfläche. Fichtenholz ist ein wichtiger Rohstoff für die heimische holzverarbeitende Industrie. Nach Branchenangaben finden bundesweit rund zwei Drittel des erzeugten Nadelschnittholzes Verwendung in der Bauwirtschaft. Fichte ist in Baden-Württemberg die dominierende Nadelholzart.

„Lange Jahre war die heimische Baumart Fichte als naturfern verpönt. Richtig eingesetzt und richtig behandelt, ist die Fichte eine sehr leistungsfähige Baumart mit vielen Vorzügen. Ihre Wahl zum Baum des Jahres 2017 begrüße ich außerordentlich", sagte Forstminister Peter Hauk. Neben vielen anderen Baumarten werde die Fichte auch in Zukunft auf den richtigen Standorten klimastabile Mischwälder im Südwesten mit prägen. Fichtenholz, das zu Bauholz verarbeitet werde, speichere langfristig große Mengen an klimaschädlichem Kohlendioxid.

Der Baum des Jahres wird durch die Dr. Silvius Wodarz-Stiftung ausgerufen.


 

Land baut Flutinformations- und Warnsystem für Kommunen weiter aus

Bild: Neckarhochwasser 01-2011 (4)
Alte Brücke in Heidelberg - Hochwasser Januar 2011
(© privat, Autor: B. Grießmann)

Die Feuerwehr Heidelberg und die für den Hochwasserdienst zuständigen Kräfte der Stadt Heidelberg waren im Januar 2011 durch die Wetterereignisse extrem gefordert. Die Feuerwehr verzeichnete in diesem Zusammenhang insgesamt 34 Einsätze, davon 25-mal Wasser in Gebäuden, drei Einsätze wegen umgestürzter Bäume, zwei Einsätze zur Wasserrettung sowie viele sonstige Einsätze.

16.09.2016 Umweltminister Franz Untersteller und Innenminister Thomas Strobl: „Kommunen müssen sich auf Hochwasser intensiv vorbereiten, um die Bevölkerung schützen zu können. Unser Flutinformations- und Warnsystem FLIWAS hilft ihnen dabei."

Umweltminister Franz Untersteller und Innenminister Thomas Strobl haben die nächste Ausbaustufe des Flutinformations- und Warnsystems des Landes FLIWAS 3 als Testversion freigeschaltet. Ab sofort können Städte und Gemeinden das modernisierte Instrument nutzen, um sich noch gezielter auf mögliche Hochwasser vorzubereiten. Mit der Nutzung von FLIWAS 3 können alle Verantwortlichen im Ernstfall schnell, koordiniert und zielgerichtet handeln.

„Es spricht vieles dafür, dass sowohl große Hochwasserereignisse wie im Jahr 2013 als auch Starkregenereignisse infolge des Klimawandels in Zukunft vermehrt auftreten werden. Umso wichtiger ist es, die organisatorischen Vorkehrungen zur Hochwassergefahrenabwehr zu verbessern", erklärten die für den Hochwasserschutz und für den Katastrophenschutz zuständigen Landesminister Franz Untersteller und Thomas Strobl.

Moderne Informationstechnologie hilft, Gefahren früh zu erkennen und abzuwehren
Untersteller und Strobl forderten die Kommunen auf, der Land-Kommunen-Kooperation FLIWAS 3 beizutreten und die Software zur Stärkung des kommunalen Hochwasserrisikomanagements zu nutzen. Es sei ein mobiles und hochmodernes Instrument, das es erlaube, eine Vielzahl von Daten und Informationen zu bündeln und in Einsatz- und Alarmpläne einfließen zu lassen. „Je besser die Datengrundlage für solche Pläne, desto höher ist der Schutz der Bevölkerung und der Schutz von Eigentum und Sachwerten", so Untersteller und Strobl.Kommunen, die der Land-Kommunen-Kooperation FLIWAS 3 beitreten, erhalten Schulungen und professionelle Unterstützung bei der Nutzung des Systems.

Ergänzende Informationen

FLIWAS ist das webbasierte Hochwassermanagementsystem für Baden-Württemberg. Mit FLIWAS wird Mitarbeitern im Hochwasserschutz ein Werkzeug an die Hand gegeben, mit dem im Hochwasserfall der hohe Informations- und Kommunikationsbedarf schnell gedeckt werden kann. Alle relevanten Informationen, die zur schnellen Lagebeurteilung benötigt werden, werden an einer Stelle gebündelt. Hochwasseralarm- und -einsatzpläne können mit Hilfe von FLIWAS automatisiert, vernetzt und auf einfache Weise aktualisiert werden. Dank zentraler Datenhaltung und Webtechnologie ist FLIWAS räumlich unabhängig und kann auf jedem PC mit Internetzugang genutzt werden.

Die neu entwickelte Software FLIWAS 3 basiert auf Erkenntnissen aus der Praxis und den Erfahrungen der Anwender mit den Vorgängerversionen. FLIWAS 3 verfügt über eine moderne, intuitiv zu bedienende Oberfläche und kann sowohl landesweit bereitgestellte als auch lokal verfügbare hochwasserrelevante Daten und Informationen in einer Anwendung bereitstellen.


 

Ausbreitung eingewanderter invasiver Arten soll bekämpft werden

Bild: Nutria (Myocastor coypus), Sumpfbiber, Kopf
Nutria (Myocastor coypus)
(© LUBW, Autor: R. Kober-Moritz)

Der Nutria (Myocastor coypus) stammt ursprünglich aus Südamerika. Die invasive Art hat sich in Deutschland etabliert.

Stuttgart 03.08.2016 In dieser Woche ist die erste EU-Liste invasiver Arten in Kraft getreten. Insgesamt 37 Tier- und Pflanzenarten sind darin aufgeführt, mindestens 24 von ihnen kommen in Deutschland vor, darunter der amerikanische Ochsenfrosch und der Signalkrebs. Es handelt sich dabei um Tier- und Pflanzenarten, die eingewandert sind, und einheimische Arten ggf. verdrängen, Schäden in Flora und Fauna anrichten und/oder zu gesundheitlichen Schäden führen. Die Europäische Kommission beziffert allein die medizinischen und ökonomischen Folgekosten durch eingewanderte Arten in der EU auf rund zwölf Milliarden Euro pro Jahr.

Die Liste geht auf die Biodiversitätsstrategie der EU zurück, deren Ziel es ist, den Rückgang der Artenvielfalt aufzuhalten. Ein Punkt dabei ist die Bekämpfung invasiver gebietsfremder Arten. „Für Baden-Württemberg ist nur ein Teil der Liste relevant, es fehlen aber beispielsweise Riesenbärenklau oder Kalikokrebs - also Arten, die hierzulande massive Schäden anrichten können", sagt Martin Klatt, Artenschutzreferent des Naturschutzbunds NABU. In der gesamten EU gehen Fachleute von rund 12 000 eingewanderten Arten aus, von denen rund 10 bis 15 Prozent als invasiv eingestuft werden.

Wichtig sei jetzt, die angemessenen Konsequenzen zu ziehen. Nach Einschätzung des NABU spielen Monitoring und Prävention eine wichtige Rolle. „Nur wenn man genau im Blick hat, welche Arten sich wie ausbreiten, kann man bei Bedarf rechtzeitig sinnvolle Maßnahmen ergreifen", sagt Klatt. Ein Beispiel ist der Kalikokrebs: Er stammt aus Nordamerika, wurde 1993 erstmals nahe Baden-Baden gefunden und hat sich am Oberrhein mittlerweile von Baden-Württemberg nach Rheinland-Pfalz ausgebreitet. Die Tiere wandern über Land, besiedeln neue Gewässer, zerstören dort häufig die Vegetation und vernichten die Amphibien- und Libellenbestände. Derzeit wird untersucht, wie verhindert werden kann, dass der Krebs neue Gewässer besiedelt.

Ob eine Bekämpfung invasiver Arten sinnvoll ist, hängt nach Angaben des Umweltministeriums auch davon ab, wie weit die Art bereits verbreitet ist. Vor diesem Hintergrund werden in Baden-Württemberg üblicherweise punktuelle Maßnahmen gegen noch nicht weit verbreitete Arten oder zum Schutz naturschutzfachlich hochwertiger Flächen durchgeführt.

Nach befürwortender Stellungnahme durch den zuständigen Verwaltungsausschuss hat die EU-Kommission am 14.7.2016 die erste Unionsliste veröffentlicht, die am 3.8.2016 in Kraft getreten ist. Steckbriefe mit wesentlichen Angaben zum Vorkommen und zum Aussehen der gelisteten Arten sind in den  BfN-Skripten 438 verfügbar.

Quelle: Staatsanzeiger BW


 

UNESCO-Biosphärenreservat im Schwarzwald, Umweltministerium, Regierungspräsidium Freiburg und beteiligte Kommunen und Kreise stellen UNESCO-Antrag

Bild: TP_BGL1_081 Wasserfall bei Todtnau
Wasserfall bei Todtnau
(© Autor: K. Rilling)

Nördlich von Todtnau stürzt der Stübenbach in einem breiten Wasserfall über 60 m in die Tiefe. Entstanden ist der Wasserfall während der Eiszeiten, als sich der Hauptgletscher im Schönenbachtal in Richtung Todtmoos bewegte und ein tiefes Muldental ausschürfte. Der kleine Hanggletscher bei Todtnauberg hatte nicht die Kraft, der Tieferlegung des Hauptgletschers zu folgen. Das Stübenbachtal stellt daher ein so genanntes Hängetal dar und der Wasserfall fällt über die Talkante ins Haupttal ab. Aufgrund der Wiederständigkeit der harten Migmatite blieben die schroffen Formen und Wasserfallkanten bis heute erhalten. Nach Nordwesten setzen sich entlang der Schindelhalde felsenreiche Steilhänge mit flachen Steinschuttböden fort (Regosole, Ranker).

29.07.2016 Der Antrag, das Biosphärengebiet Schwarzwald international als UNESCO-Biosphärenreservat anzuerkennen, wurde am 29.07.in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets in Schönau unterzeichnet worden. Zu den Unterzeichnern gehören Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller, die Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, der Geschäftsführer des Biosphärengebiets Schwarzwald Walter Kemkes, sowie Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Kreise und Kommunen. Der Antrag wird vom deutschen Nationalkomitee für das UNESCO-Programm „Man and the Biosphere" an die UNESCO weitergeleitet. Eine Anerkennung wäre dann bis Ende 2017 möglich.

„Gemeinsam erleben wir hier im Schwarzwald, in den Grenzen des Biosphärengebiets, wie eine einzigartige Modellregion mit erheblichem Mehrwert für Wirtschaft, Tourismus und Natur entsteht", erklärte Umweltminister Franz Untersteller. Er lobte das Engagement der beteiligten Kreise und Kommunen und hob die naturschutzfachlich herausragende Bedeutung des Biosphärengebiets Schwarzwald hervor: „Das Biosphärengebiet begeistert mit seiner typischen und durch die Allmendweiden einmaligen Landschaft, mit seinen Wäldern, Mooren und Felsen und mit seinen Gewässern. Es lohnt sich, diese Natur- und Kulturlandschaft mit ihrem Reichtum an Pflanzen und Tieren zu schützen und weiter zu entwickeln."

Umweltminister Franz Untersteller und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Wir stärken den Schutz der biologischen Vielfalt und sichern Lebensräume für Mensch und Natur."
Das künftige Biosphärenreservat umfasst ein Gebiet von über 63.000 Hektar. Etwas mehr als zwei Drittel davon sind als so genannte Entwicklungszone deklariert, rund 30 Prozent sind Pflegezone und gut drei Prozent bilden die Kernzone des Reservats. Während die Kernzone ihrer natürlichen Entwicklung überlassen werden muss, kann und soll in den beiden anderen Zonen naturschonend und nachhaltig gewirtschaftet und gepflegt werden. In der Pflegezone steht die naturschonende Nutzung der Kulturlandschaften im Vordergrund, in der Entwicklungszone ist die nachhaltige Entwicklung der Flächen das Ziel, wobei die Flächen grundsätzlich uneingeschränkt wirtschaftlich, landwirtschaftlich oder touristisch genutzt werden können.

Für Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer ist die Unterzeichnung ein Meilenstein: „Mit der Unterzeichnung des UNESCO-Antrags gehen wir einen weiteren Schritt in der Erfolgsgeschichte des Biosphärengebiets im Schwarzwald. Die Anerkennung als UNESCO-Biosphärenreservat wird mit vielen kreativen Ideen einen spürbaren Impuls für die Steigerung der Qualität und Attraktivität dieser Region und somit für das Wohlergehen der Menschen, die hier leben, geben." Sie ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir weitere 200 Hektar Staatswald in die Kernzone des Biosphärengebiets einbringen können. Das ist nochmals ein starkes Bekenntnis der Landesregierung zum Biosphärengebiet."

Ergänzende Informationen
Der Antrag auf Anerkennung als UNESCO-Biosphärenreservat ist von Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller, der Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, dem Geschäftsführer des Biosphärengebiets Schwarzwald, Walter Kemkes, sowie Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Kreise Lörrach, Waldshut und Breisgau-Hochschwarzwald sowie der Stadt Freiburg unterzeichnet worden.

Außerdem unterstützen die 28 Kommunen des Biosphärengebiets Schwarzwald den Antrag: Aitern, Böllen, Fröhnd, Hausen im Wiesental, Häg-Ehrsberg, Kleines Wiesental, Schönau im Schwarzwald, Schönenberg, Schopfheim, Todtnau, Tunau, Utzenfeld, Wembach, Wieden, Zell im Wiesental (alle Landkreis Lörrach), Albbruck, Bernau im Schwarzwald, Dachsberg, Höchenschwand, Häusern, Ibach, St. Blasien, Ühlingen-Birkendorf, Wehr (Landkreis Waldshut), Hinterzarten, Horben, Oberried, Schluchsee (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald).

Die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets ist in Schönau eingerichtet. Neben Geschäftsführer Walter Kemkes, einer Verwaltungskraft und einer Assistenz werden dort Fachleute für Naturschutz, für Landnutzung, für Wirtschaft/Tourismus/Regionalentwicklung/Vermarktung und für Bildung/Kultur/Gesellschaft/Soziales arbeiten. Ein Besucherzentrum für das Biosphärengebiet wird voraussichtlich in Todtnau entstehen.

Die Kosten für das Biosphärengebiet von etwa 660.000 Euro jährlich trägt in den ersten drei Jahren das Land, danach übernehmen die Kreise und Kommunen 30 Prozent der Kosten.

Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft


 

Nationalparkticket Schwarzwald geht an den Start

Bild: NSG Schliffkopf (1989), Luftbild, Nationalpark
Hochfläche des Naturschutzgebiets Schliffkopf
(© LUBW, Autor: R. Steinmetz)

Naturschutzgebiet Schliffkopf - als Schutzgebiet seit 1938 ausgewiesen. Erweiterung und Neuverordnung im Jahr 1986 durch das Regierungspräsidium Karlsruhe. Heutige Flächengröße ca. 1.357 ha. Seit dem 08. September 2013 zählt das Schutzgebiet auch zur Gebietskulisse des Nationalparks Schwarzwald.

Sehenswürdigkeiten: Bergheiden, Moorflächen, Blockhalden, Lotharpfad und Buhlbachsee (Karsee) mit Schwingraseninsel. Die Hochfläche zwischen Hornisgrinde und Kniebis stellt auch eine Wasserscheide dar. Hier finden sich die Quellgebiete von Acher, Murg und Rench.

01.06.2016 Minister Untersteller: "Ein Baustein für die umweltfreundliche Mobilität in der Nationalparkregion." Mit einem einfachen und preiswerten Ticket können künftig Nationalparkbesucher verbundübergreifend den ÖPNV nutzen. Ich freue mich, dass es mit Hilfe von Landesmitteln gelungen ist, ein kundenfreundliches Angebot zu machen", so Verkehrsminister Winfried Hermann am Mittwoch, 01. Juni 2016 zum Start des Nationalparktickets.

Naturschutzminister Franz Untersteller ergänzte: „Der Nationalpark Schwarzwald erfreut sich wachsender Beliebtheit und Akzeptanz. Mit dem heute neu eingeführten Nationalparkticket können wir nun allen Gästen die umweltfreundliche Mobilität mit dem öffentlichen Verkehr im gesamten Gebiet des Nationalparks Schwarzwald erleichtern."

Das Gebiet des Nationalparks Schwarzwald erstreckt sich über zwei Teilbereiche, in denen die Tarifgebiete der drei Verkehrsverbünde Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV), Tarifverbund Ortenau GmbH (TGO) und Verkehrs-Gemeinschaft Landkreis Freudenstadt GmbH (VGF) aneinander grenzen. Entsprechend konnte der Nationalpark bislang nicht komplett mit einem einzigen Ticket erkundet werden. Hier schafft das Nationalparkticket Abhilfe. Besucherinnen und Besucher, die mit dem Auto anreisen, können dann vor Ort bequem und nachhaltig mobil sein. Aber auch Gäste, die beispielsweise mit einem Fahrschein von KVV, TGO oder VGF in den Nationalpark kommen, erhalten mit dem Nationalparkticket die Möglichkeit, im Anschluss per Bus im ganzen Gebiet des Parks unterwegs zu sein.

Minister Hermann: Ein Ticket statt drei!
Das Nationalparkticket gilt künftig in dem definierten Bereich des Nationalparks. Überregional verbundüberschreitend gültige Fahrkarten (z. B. Baden-Württemberg-Ticket, KONUS) behalten ihre Gültigkeit, ebenso wie die Verbundtarife vor Ort. Das Nationalparkticket ergänzt diese Tarife verbundüberschreitend im Park. Es trägt dazu bei, dass der Park mit nur einem Ticket über Verbundgrenzen hinweg und preiswert befahren werden kann. Das Gültigkeitsgebiet erstreckt sich dabei über Teilbereiche der drei Verkehrsverbünde KVV, TGO und VGF und fasst diese nutzerfreundlich zusammen. Dazu zählen alle heutigen und künftigen Haltestellen zwischen Schwanenwasen an der B 500 (KVV) und Kniebis Skistadion (VGF) an der B 28. Hinzu kommen die Haltestellen von/bis Herrenwies/Dorfplatz, von/bis Bühlertal/Wiedenfelsen, Sasbachwalden-Brandmatt, ab/bis Hornisgrinde, von/bis Seebach/Wolfsbrunnen, von/bis Obertal/Adler, sowie von/bis Zuflucht.

Das Nationalparkticket ist in verschiedenen Varianten erhältlich:

Einzelticket 2,40 Euro
Familienticket 4,60 Euro
Gruppenticket für fünf Personen 9,20 Euro pro Tag
Der Ticketvertrieb wird von drei Busunternehmen (Firmen RVS, Katz, Klumpp) vor Ort erbracht.

Die Preise basieren auf Gremienbeschlüssen des Nationalparks und machen Ausgleichszahlungen an die Verkehrsverbünde nötig. Das Land übernimmt in der Startphase des Nationalparktickets für zwei Jahre diese Zahlungen und stellt dafür Mittel in Höhe von 40.000 Euro zur Verfügung. Die Mittel werden aus dem Budget des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft (UM) zur Erarbeitung eines Verkehrskonzeptes für den Nationalpark Schwarzwald gestellt, das Verkehrsministerium (VM) betreut die Förderung fachlich.

Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie Ministerium für Verkehr