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Schematischer Profilschnitt durch die Backnanger Bucht und ihre Umrahmung
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Bild: Profilschnitt Backnanger Bucht
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Die Abbildung zeigt in vereinfachter Form die unterschiedliche Höhenlage der Gesteinsschichten und das Landschaftsrelief in der Backnanger Bucht und dem umgebenden Keuperbergland von Nordwesten nach Südosten. Die Darstellung ist mehrfach überhöht.

Gegenüber der „Löwensteiner Mulde“ genannten Senke in der Erdkruste im Norden (links) sind die Gesteine des Keupers und Oberen Muschelkalks im Bereich des „Backnanger Sattels“ um bis zu 100 m herausgehoben. Dadurch wurden die ursprünglich flächendeckend vorhandenen harten Sandsteine des Kiesel- und Schilfsandsteins verstärkt abgetragen. Die in Grüntönen dargestellten weichen Ton- und Mergelsteine der Unteren Bunten Mergel und des bis zu 130 m mächtigen Gipskeupers konnten der Erosion nicht lange standhalten. Mit dem Erreichen der harten Kalksteine des Oberen Muschelkalks endete dieser Prozess und es entwickelten sich die Gäuflächen und das enge Murrtal. So entstand aus einer Aufwölbung in der Erdkruste der heutige große Beckenbereich der Backnanger Bucht ("Reliefumkehr"). Zusätzlich gibt es im Norden noch die „Neckar-Jagst-Furche“ als kleinen tektonischen Graben. Vor der eigentlichen Keuper-Schichtstufe gelegen hat sich hier noch der Schilfsandstein auf einem schmalen Bergrücken erhalten.

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Meldungen

17.04.2014 Schutzabschaltung eines Notstromdiesels auf Grund eines Druckverlustes der Schmi… mehr

17.04.2014 Kurzzeitige Unterbrechung der sicherheitstechnisch wichtigen Versorgung einer No… mehr

16.04.2014 Nicht spezifikationsgemäß gefertigte Brennstäbe in nicht verwendeten Brennelemen… mehr

10.04.2014 Wie wirken verkehrsbeeinflussende Maßnahmen? mehr

Weitere Nachrichten

Pressemitteilungen des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Pressemitteilungen der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg

LGRB-Nachrichten

Seespiegel-Archiv: Gesamtindex

 
 

Willkommen beim Themenpark Umwelt

Bild: Waldkiefer (Pinus sylvestris)
Waldkiefer (Pinus sylvestris), weibliche Blüten und Fruchtstände
(© M. Linnenbach)

Weibliche Blütenstände der Waldkiefer jeweils am Ende der Kurztriebe. Die Blüten sind rötlich-gelb und werden bis 8 cm lang.  In den weiblichen Blüten bilden sich nach der Bestäubung die Samen. Die Blütezeit der Waldkiefer findet von April bis Mai statt.

Das Internetportal Themenpark Umwelt ist Teil des Umweltinformationssystems Baden Württemberg (UIS BW). Konzipiert und entwickelt von der LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB), Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem Regierungspräsidium Karlsruhe.

Mit einem Informationsangebot von derzeit ca. 2.800 Internetseiten möchte der Themenpark der interessierten Öffentlichkeit die Bedeutung der Umwelt in allgemein verständlicher aber fachlich fundierter Form aufzeigen. Die Internetpräsentation soll zwischen Mensch und Natur vermitteln, nicht zuletzt weil Natur und Landschaft durch ihre Ausprägung, Schönheit und Vielfalt grundlegende Sozialfunktionen erfüllen. Es lohnt sich also hineinzuschauen. Zur Orientierung werden die verschiedenen Zugänge hier kurz vorgestellt:


 

Park der Villa Reitzenstein wieder geöffnet


Stuttgart 15.04.2014 - am 26. April öffnet sich der sehenswerte Park der historischen Villa Reitzenstein wieder für das Publikum. Auch Botanische Führungen sind im Angebot. Der Park hat einiges zu bieten: Uralte Linden, mächtige Mammutbäume, eine Orchideenwiese, einen Felsengarten, Hängebuchen sowie ein Biotop mit einem Stillgewässer in der Nähe des sogenannten Tempiettos, einem kleinen Tempel.



 

KIT-App "Dein Klima" zu Klimastandpunkten in Karlsruhe


Im voranschreitenden Klimawandel sind Städte besonders betroffen. Es gibt aber gerade in Städten eine Vielzahl an Möglichkeiten sowohl Klimaschutz zu betreiben als auch sich an den Klimawandel anzupassen. Das gilt auch für Karlsruhe mit knapp 300 000 Einwohnern und der Lage im warmen Oberrheingraben.

Es lohnt sich daher, einen genaueren Blick auf Umsetzungsbeispiele zu zu werfen, wie mit den Folgen des Klimawandels umgegangen wird. Die App stellt Orte in Karlsruhe vor, die direkt oder indirekt für das Klima in der Stadt eine Rolle spielen. Die Liste der Orte ist bei Weitem nicht vollständig, soll aber dazu anregen, die Stadt mit anderen Augen zu sehen und gleichzeitig etwas über klimatologische Zusammenhänge zu erfahren. Entweder auf dem Weg zur Arbeit oder beim Sonntagsspaziergang werden Orte in Karlsruhe eine besondere klimatologische Bedeutung bekommen.

In der Broschüre "Dein Standpunkt zum Klima" sowie in der App "Dein Klima" (iOS/Android) des Süddeutschen Klimabüros werden Orte in Karlsruhe vorgestellt, die für das Klima in der Stadt eine Rolle spielen.

Die App "Dein Klima" kann für Apple-Geräte (für iPhone und iPad) hier  und Android-Geräte hier  heruntergeladen werden.

 


 

Reduzierung des Flächenverbrauchs ist wichtige Daueraufgabe von Land und Kommunen

 

08.04.2014 Baden-Württemberg will bei der Reduzierung der Flächeninanspruchnahme weiterhin Fortschritte erreichen und gemeinsam mit den Kommunen den Vorrang der Innenentwicklung in Städten und Gemeinden vor der Inanspruchnahme neuer Flächen stärken. Dies hat nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische und soziale Vorteile...



 

Schönbuch ist Waldgebiet des Jahres 2014


 05.04.2014 Das Waldgebiet des Jahres wird durch den Bund Deutscher Forstleute ausgelobt und über eine Onlineabstimmung gewählt. Der Schönbuch in Baden-Württemberg erreichte dabei rund 59 Prozent der Stimmen und siegte damit deutlich vor den Mitbewerbern. Gefeiert wird in den kommenden Monaten im gesamten Schönbuch.




 

Bauarbeiten für den Kocher-Jagst-Radweg im Ostalbkreis abgeschlossen


 04.04.2014 Die Bauarbeiten für den Kocher-Jagst-Radweg im Ostalbkreis sind abgeschlossen. Der Kocher-Jagst-Radweg ist einer von 19 offiziellen Landesradfernwegen in Baden-Württemberg. Nach rund 16 Monaten Bauzeit kann nun ein weiteres Teilstück des Landesradfernwegnetzes von der Bevölkerung in Anspruch genommen werden. Pünktlich zum Beginn der Radsaison ist heute ein 1,7 Kilometer langer Abschnitt des Kocher-Jagst-Radweges im Ostalbkreis eröffnet worden.




 

Jede vierte Gemeinde im Südwesten baut Wein an

Bild: Brackenheim-Haberschlacht, Ldkr. Heilbronn
Blick vom Zweifelberg auf Brackenheim-Haberschlacht (Aug. 2012)
(© LUBW, Autor: M. Linnenbach)

Weinbau soweit das Auge reicht.


 02.04.2014 Baden-Württemberg ist und bleibt Weinland: Jede vierte der 1.102 Gemeinde im Südwesten baut Reben an, wie das Statistische Landesamt mitteilte. In 14 Gemeinden gibt es mehr als 400 Hektar Weinbau. Acht davon liegen in Baden, sechs in Württemberg. Rekordhalter sind das badische Vogtsburg im Kaiserstuhl (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) mit 1.328 Hektar und das württembergische Brackenheim (Kreis Heilbronn) mit 810 Hektar. Während Reben hier das Ortsbild prägen, fallen sie in den großen Städten kaum ins Auge. In Freiburg und Heilbronn bedecken sie gerade einmal fünf Prozent der Bodenfläche, in Stuttgart sogar nur zwei.

In allen badischen Hauptweinbaugemeinden liegt der Spätburgunder auf dem ersten Platz - mit 30 bis 48 Prozent. Es folgen Müller-Thurgau, Ruländer und Weißer Burgunder. Bei den württembergischen Gemeinden führen meist Trollinger, Riesling und Lemberger.

In Weinsberg wächst auf fast einem Viertel der Anbaufläche Riesling. Die Gemeinde östlich von Heilbronn ist damit die einzige unter den großen 14, bei der eine weiße Rebsorte an der Spitze steht.

Quelle: dpa/lsw /Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.


 

Natura-TV sendet wieder Live-Videos

Bild: 1. Storchenei 29.3.14
1. Storchenei 29.3.14
(© Natura-TV, Autor: KIT)

Das erste Storchenei der Saison 2014 wurde am 29.3. gelegt.

01.04.2014 Natura-TV, das Naturerlebnisnetzwerk im Rahmen des Projekts "Lebendige Rheinauen", ist wieder auf Sendung! Erleben Sie live die Kinderstuben von Weißstorch, Wanderfalke & Co.

Bei den Störchen handelt es sich in dieser Saison um ein neues Pärchen und seit 31.3.14 liegt das zweite Ei im Horst. Die Wanderfalken haben bereits drei Eier.

Sehen Sie sich auch unsere archivierten Bilder und Videos der vergangenen Jahre an!


 

Verwechselungsgefahr bei Bärlauch mit den Blättern der Herbstzeitlosen und dem Maiglöckchen

 
Bild: NSG Elsenzaue-Hollmuthang, Bärlauch
Bärlauch (Allium ursinum), Blüten und Blätter
(© LUBW, Autor: C. Antesberger)

Blütezeit ist von April bis Mai. Bärlauch steht zwar nicht unter Schutz, doch ist das Sammeln innerhalb von Naturschutzgebieten und flächenhaften Naturdenkmälern grundsätzlich nicht gestattet.

 
Bild: Maiglöckchen
Maiglöckchen (Convallaria majalis)
(© LUBW, Autor: M. Linnenbach)

26.03.2014 Für den Laien ist Bärlauch (Allium ursinum) leicht mit den giftigen Herbstzeitlosen oder dem Maiglöckchen zu verwechseln. Daher rät Landwirtschaftsminister Alexander Bonde zu besonderer Vorsicht beim Sammeln.

2004 wurde ein älteres Ehepaar in Baden-Württemberg tot aufgefunden. Nach den polizeilichen Ermittlungen hatte das Paar gesammelte Blätter der Herbstzeitlosen (Colchicum atumnale) für Bärlauch gehalten und war daran gestorben.



 

Vorsicht Zecken !

 
Bild: Schildzecke, Milbe
Vollgesaugte Schildzecke (Ixodes ricinus)
(© privat, Autor: M. Linnenbach)

Zecken sind bis 0,5 cm kleine blutsaugende Parasiten aus der Familie der Spinnentiere mit 4 Beinpaaren. Am Kopf besitzen sie einen Stechrüssel mit Widerhaken. Im vollgesaugten Zustand können sie bis zu 1 cm groß werden. Meist halten sie sich in Hecken, in hohen Gräsern und Farnen oder im Unterholz (bis ca. 1,5 m Höhe) auf. Sie lassen sich von ihren potenziellen Wirten, die sie an Erschütterungen, Körperwärme und Duftstoffen erkennen, im Vorübergehen von der Pflanze abstreifen und krabbeln dann mehrere Stunden lang am Körper umher, bis sie eine passende Einstichstelle gefunden haben. Besonders die Kniekehlen, der Haaransatz, die Leistenbeuge und die feine Haut hinter den Ohren sind ein beliebtes Ziel.

Zecken, darunter insbesonders die Schildzecken (Ixodiden), sind Überträger von gefährlichen Viren und Bakterien. Sie können unter anderem durch ihren Biss die Infektionskrankheiten Borreliose (Lyme-Desease) und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen.

Die Art Ixodes ricinus, landläufig als „Gemeiner Holzbock“ bekannt, fühlt sich auf den unterschiedlichsten Wirten wohl:  Reptilien, Vögel, Säugetiere - auch der Mensch. Der Holzbock ist in Baden-Württemberg weit verbreitet.

Um Zecken möglichst fernzuhalten, sollte man lange, geschlossene Kleidung und feste Schuhe tragen.

 
Bild: Wanderröte
Wanderröte (Erythema migrans) nach einer Lyme-Borreliose Infektion
(© James Gathany)

Die gestiegenen Außentemperaturen und die Frühlingssonne machen nicht nur Menschen munter. Auch die Zecken sind aus ihrer Winterruhe erwacht und warten im Gebüsch, an hochgewachsenen Gräsern, an Hecken sowie am Rande von Waldlichtungen bis ein Warmblüter vorbeikommt, den sie als Wirt benutzen können. Die „Mini-Vampire“ sind normalerweise ungefährlich, es sei denn, sie sind mit Krankheitserregern infiziert. Hierzu gehören die Lyme-Borreliose und die Frühsommer- Meningo-Enzephalitis (FSME). Wie „effektiv“ Krankheitskeime übertragen werden, hängt zu einem großen Teil von den zur Verfügung stehenden Wirten ab. Bevorzugen Larven und Nymphen kleinere Wirte wie Kleinsäuger, Igel oder Hasen, halten sich die ausgewachsenen Zecken an größere Wirtstiere wie Rothirsch, Reh oder Wildschwein.

Wer einen Zeckenbiss hat, sollte sich den Zeitpunkt merken und auf Hautrötungen an der Einstichstelle achten. Meist kommen die Krankheiten erst nach einiger Zeit zum Ausbruch. Gegen die FSME hilft eine Schutzimpfung.  Die Behandlung von Borreliose (Erreger: Borrelia burgdorferi, Borrelia afzelii) erfolgt durch mehrfache Verabreichung eines Antibiotikums. Eine vorbeugende Schutzimpfung ist hier nicht möglich. Zahlreiche Forschungseinrichtungen arbeiten derzeit an der Entwicklung eines entsprechenden Impfserums.

In Deutschland zählen vor allem Baden-Württemberg und Bayern zu den Risikogebieten für diese Krankheiten. Insbesondere Personen, die sich viel im Freien aufhalten, sollten sich präventiv gegen FSME impfen lassen. Für einen vollständigen Impfschutz benötigt man drei Teilimpfungen. Nach der dritten Injektion sollte die erste Auffrischung innerhalb von drei Jahren erfolgen, die weiteren alle fünf Jahre.

Warum gibt es derzeit keine besseren Ratschläge, um sich vor Zeckenbissen und den damit möglichen Infektionen und Krankheiten zu schützen? - Der Grund ist, dass man noch zu wenig über Ökologie und Verbreitung der achtbeinigen Parasiten weiß. Also wo überhaupt die verschiedenen Zeckenarten bei uns vorkommen können und ob die jeweilige Dichte infizierter Zecken in Baden-Württemberg aktuell hoch oder gering ist.


 

11. März 20114 Baden-Württemberg, Klare Kante gegen Gentechnik

Landwirtschaftsminister Alexander Bonde spricht über die Bundesratsinitiative zum Schutz gentechnikfreier Landwirtschaft. Länder und Regionen sollen selbst Anbauverbote für gentechnisch veränderte Pflanzen erlassen dürfen. Dafür setzt sich die Landesregierung jetzt mit einer Bundesratsinitiative ein. Die Meinung der Verbraucherinnen und Verbraucher ist deutlich: eine große Mehrheit lehnt Gentechnik in Lebensmitteln ab.

Baden-Württemberg: Klare Kante gegen Gentechnik
(© Land BW)

 

Sanierungsmaßnahmen im Botanischen Garten Karlsruhe

Bild: Botanischer Garten Karlsruhe, Eingangsbereich
Botanischer Garten Karlsruhe, Eingangsbereich mit Torbogensaal
(© LUBW, Autor: M. Linnenbach)

Eingangsbereich mit Torbogensaal mit angrenzenden Gewächshäusern. Vor dem Eingangsportal finden sich Kübelpflanzen mit sog. Hesperiden (Kübelpflanzen it Zitrusfrüchten).

Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid hat am 24. Februar 2014 die Baufreigabe für die Sanierung der Gewächshäuser im Botanischen Garten in Karlsruhe erteilt. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf 3,5 Millionen Euro.

24.02.2014 Mit der im Frühjahr 2014 beginnenden Baumaßnahme soll vornehmlich die Bausubstanz erhalten und gesichert werden. Die Investition an den historischen Gewächshäusern ist notwendig, da nach einer Standzeit von über 150 Jahren sowohl das Tragwerk als auch die Verglasungen der Gebäudehülle sanierungsbedürftig sind.

„Besonders an der Sanierung ist, dass die Gewächshäuser weitestgehend auf das historische Erscheinungsbild des 19. Jahrhunderts zurückgeführt werden“, hob Finanzminister Schmid hervor. Dabei wird auch die ursprüngliche Zugangssituation wiederhergestellt.

Die Gewächshäuser im Botanischen Garten mit Torbogengebäude und Arkaden wurden Mitte des 19. Jahrhunderts von dem großherzoglichen Hofbaudirektor Heinrich Hübsch entworfen. Der dreigliedrige Baukörper der Schaugewächshäuser besteht aus einem Kamelien- und Sukkulentenhaus, einem Palmenhaus und einem Tropenhaus. Nach Beschädigungen des Gebäudes während des Zweiten Weltkriegs wurde die Anlage in der Nachkriegszeit in vereinfachter Form instandgesetzt. Die imposanten Eisenkonstruktionen des Tragwerks sind im Wesentlichen heute noch erhalten.

Das Kamelien- und Sukkulentenhaus soll bis zum Beginn der Jubiläumsfeiern zum 300-jährigen Gründungsjubiläum der Stadt Karlsruhe saniert sein. Die Instandsetzung des Palmen- und Tropenhauses soll im Frühjahr 2016 beginnen, die Fertigstellung ist für Sommer 2017 geplant.

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Quelle: Ministerium für Finanzen und Wirtschaft


 

Neues Buch zur Geschichte des Kloster Maulbronn

Bild: Kloster Maulbronn (Enzkreis)
Kloster Maulbronn, Klosterhof mit Brunnen und Vorhalle
(© LUBW, Autor: M. Linnenbach)

24.02.2014 Staatssekretär Ingo Rust stellte am 24. Februar 2014 im Kloster Maulbronn eine neue Publikation des Landesamts für Denkmalpflege über das Welterbe Kloster Maulbronn vor. Auf rund 70 Seiten bietet sie einen kompakten, ansprechenden und allumfassenden Einblick in die Geschichte der besterhaltenen Klosteranlage nördlich der Alpen. Die Broschüre kann kostenfrei über das Landesamt für Denkmalpflege bezogen werden. Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft ist oberste Denkmalschutzbehörde in Baden-Württemberg.

„Wir wissen sicher viel über das Kloster Maulbronn. Wir kennen auch die eine oder andere Legende, aber dieser neue Band gibt erstmals einen kompakten Einblick über die vielen Facetten der Weltkulturerbestätte Maulbronn“, sagte Staatssekretär Rust und dankte allen Beteiligten, die an der Erstellung mitwirkten.

Regierungspräsident Johannes Schmalzl sagte bei der Veranstaltung: „Die denkmalpflegerische Betreuung der UNESCO-Welterbestätte Kloster Maulbronn zählt zu den Schwerpunktaufgaben des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. Aus dem Regierungspräsidium kommen dabei Bauforscher und Restauratoren unterschiedlichster Bereiche zum Einsatz, die das Land als Eigentümer und Bauherrn bei sämtlichen Instandsetzungs- und Restaurierungsarbeiten vor Ort fachlich unterstützen.“ Besonders freute sich Regierungspräsident Schmalzl, „dass mit der neuen Broschüre ,UNESCO-Welterbe Kloster Maulbronn‘ nunmehr auch ein verständliches und anschauliches Produkt für die breite Öffentlichkeit zur Verfügung steht“.

Rust hob in Maulbronn die Leistungen der Denkmalpflege und ihres Partnerumfelds für das älteste der vier baden-württembergischen Weltkulturerbestätten hervor. „Die Klosteranlage Maulbronn ist ein Musterbeispiel für das kulturelle Erbe Baden-Württembergs und für die Maßnahmen zu seinem Erhalt“, so Rust. Die UNESCO nahm die Klosteranlage 1993 in die Welterbeliste auf.

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Quelle: Ministerium für Finanzen und Wirtschaft


 

Diebstahlsicherung für Holz dank Satellitentechnik

Bild: Holz zur Herstellung von Papier
Holz als Rohstoff
(© VDP e.V., Autor: Verband Deutscher Papierfabriken e.V.)

12.02.2014 „Holz, unser wichtigster nachwachsender heimischer Rohstoff, ist leider auch für Diebe zu einem begehrten Gut geworden. Jede gestohlene LKW-Ladung Holz führt zu einem wirtschaftlichen Verlust von durchschnittlich 1.200 Euro. Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist es allerdings fast unmöglich zu erkennen, ob angebotenes Brennholz aus legalen Quellen stammt. Die neue GPS-Technik ermöglicht es, über versteckte Sender Holzdiebe zu verfolgen und ihnen das Handwerk zu legen. Das schützt auch die Kunden beim Holzeinkauf vor Hehlerware“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, am Mittwoch (12. Februar) bei einem Besuch auf dem Wertholzplatz in Urbach (Rems-Murr-Kreis).

„Das Land und der Landesbetrieb ForstBW haben beschlossen, aktiv gegen Holzdiebstähle vorzugehen“, sagte der Minister. In Holzlagerplätzen – sogenannten Poltern – werden dazu spezielle GPS-Sender platziert. Diese Transponder lösen bei der Verladung ein Signal aus. Das Forstpersonal kann dann direkt in Abstimmung mit dem Käufer klären, ob der Transport berechtigt ist. „Ist die Abfuhr des mit Sendern markierten Holzes illegal, wird die Polizei eingeschaltet und das Holz kann direkt sichergestellt werden“, erklärte der Minister. Im Nachbarland Hessen konnte bereits ein Holzdieb auf diese Weise überführt werden.

Hintergrundinformationen:

Im Staatswald von Baden-Württemberg werden jährlich rund zwei Millionen Festmeter Holz nachhaltig geerntet. ForstBW verkauft davon etwa 18 Prozent als Brennholz, das sind ca. 400.000 Festmeter.

Quelle: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz


 

Landesregierung will mehr Elektromobilität im eigenen Fuhrpark

Bild: Stromtankstelle in Heidelberg
"Zapfsäule" für Elektroautos
(© privat, Autor: B. Grießmann)

Die Landesregierung hat den Schadstoffausstoß ihrer Fahrzeugflotte gesenkt. Der Fuhrpark hatte im Jahr 2013 einen durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 137 Gramm pro Kilometer. Im Jahr 2011 betrug dieser noch 148 Gramm. Angestrebt wird, in naher Zukunft weniger als 130 g CO2/km auszustoßen.

EU-weit gilt dieser Flottengrenzwert für alle Autohersteller erst ab dem Jahr 2015. Gleichzeitig hat der Ministerrat die Beschaffungsinitiative um zusätzliche Apekte ergänzt. „Wir stellen mit dem heutigen Kabinettsbeschluss die Weichen für eine ökologische Ausgestaltung der Landesflotte und für innovative Antriebstechniken im öffentlichen Personennahverkehr. Bis zum Jahr 2020 wollen wir in Baden-Württemberg den CO2-Ausstoß drastisch senken und 200.000 Elektrofahrzeuge auf den Straßen haben. Um das zu erreichen, muss die Landesregierung selbst Vorbild sein“, so Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur. „Bereits heute unterschreiten einige Ministerien den Flottengrenzwert deutlich. Wir zeigen damit, dass wir über Klimaschutz nicht nur reden, sondern auch voran kommen.“

Um noch besser zu werden, will die Landesregierung bis zum Jahr 2015 ein Zehntel der Ministerienfuhrparks und der nachgeordneten Behörden mit Elektrofahrzeugen betreiben. Die Kabinettsvorlage des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur sieht dazu eine Nachsteuerung der Beschaffungsinitiative innerhalb der Landesinitiative Elektromobilität II vor. Zuschüsse für Umrüstungen können künftig nicht nur die Ministerien, die nachgeordneten Landesbehörden und Landesbetriebe, sondern auch Landesbeteiligungen im vollständigen Landesbesitz erhalten. Zudem können im Rahmen der Landesinitiative Elektromobilität II nun auch reine Elektrobusse und Elektrotaxen gefördert werden. Mit dem Ministerratsbeschluss soll die Elektromobilität in der Landesverwaltung und im öffentlichen Personennahverkehr sichtbarer gemacht werden.

Die Landesinitiative Elektromobilität II ist ein Maßnahmenpaket der baden-württembergischen Landesregierung, die einen Beitrag zur Umsetzung der klima- und wirtschaftspolitischen Ziele des Landes leisten soll. Die darin enthaltende Beschaffungsinitiative sieht die schrittweise Elektrifizierung der Landesflotte, den Aufbau einer E-Ladeinfrastruktur in der Region Stuttgart, die Förderung von Hybrid- und Elektrobussen für den öffentlichen Personennahverkehr sowie die Förderung von Pedelecs vor. Für die Jahre 2012 bis 2015 stellt die Landesregierung hierfür insgesamt 11,75 Mllionen Euro zur Verfügung.

Landesinitiative Elektromobilität II (PDF)

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KlimaNet für Kids

Bild: Klimanet 4 Kids
Klimanet 4 Kids - Logo
(© UM)

Ihr wollt das Klima schützen und euch für die Umwelt stark machen? Dann seid ihr hier genau richtig. KlimaNet 4 Kids erklärt euch die Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Energieverbrauch und zeigt auf, wie ihr in eurer Schule, aber auch zu Hause aktiv werden könnt. Ihr könnt nämlich eine ganze Menge zum Klimaschutz beitragen.