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Erlebnisgebiete der Region
Fachwerkstadt Eppingen
Baumann´sches Haus
(Element 1 von 12: Bild)
Bild: Eppingen, Baumannsches Haus, Ldkr. Heilbronn
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Das Baumann´sche Haus in der Kirchgasse errichtete der Metzger und Viehhändler Hans Zierner im Jahr 1582. Es gilt als das schönste Bürgerhaus im Kraichgau. Die Frontseiten zeigen reiche Verzierungen, wie Fratzen und Gesimsbänder. Der steinerne Sockel besteht aus aus Schilfsandstein, der bei Eppingen-Mühlbach im Landkreis Heilbronn ansteht (Aufn. 2012).

Eppingen, 985 erstmals genannt, wird 1191/92 zur Stauferstadt. Grund dafür war die günstige Verkehrslage, die die staufischen Besitztümer im Elsass und der Pfalz mit den badischen Ländereien verband. Heute ist die Stadt ein industrialisierter Standort im Mittleren Kraichgau, der sich mit der unzerstörten Altstadt seinen spätmittelalterlichen Charme bewahrt hat. Zahlreiche alemannisch-fränkische Fachwerkhäuser sowie einige Militär- und Befestigungsanlagen (Eppinger Linien), sind bis heute in ihrer Substanz erhalten geblieben. In der 22.000 Einwohner großen Fachwerkstadt Eppingen finden sich insgesamt sieben funktionierende Museen auf engstem Raum.

 
Übersicht

Landkreis Heilbronn, Heilbronn Stadt

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Landkreis Heilbronn, Heilbronn Stadt

 
Bild: Blick auf Heilbronn
Blick auf Heilbronn
(© KIT, Autor: C. Düpmeier)
Blick vom Jägerhaus auf die Heilbronner Mulde.
 
Bild: Kraftwerk Heilbronn, (2009)
Kohle-Kraftwerk Heilbronn am Neckar
(© LUBW, Autor: M. Linnenbach)

Der Neckar ist nicht nur ein Handels- und Schifffahrtsweg, er ermöglicht auch die Stromgewinnung durch Wasserkraftwerke in Horkheim und im Heilbronner Neckarpark. Daneben dient das Neckarwasser auch zur Kühlung bei der Stromerzeugung durch das Kohlekraftwerk Heilbronn.

 
Bild: Böschung am Zweifelberg, Ldkr. Heilbronn
Weinberge am Zweifelberg bei Haberschlacht (Ldkr. Heilbronn)
(© LUBW, Autor: M. Linnenbach)

Der Zweifelberg und seine Umgebung gehören zum zentralen Anbaugebiet der traditionsreichen Weingärtnergenossenschaft Haberschlacht.

Der Landkreis Heilbronn liegt im Norden Baden-Württembergs im Regierungsbezirk Stuttgart. Er umgibt die gleichnamige kreisfreie Stadt Heilbronn, die entsprechend Sitz der Verwaltung und Tagungsort des Kreistags ist. Stadt- und Landkreis liegen im Südwestdeutschen Schichtstufenland. Beide haben Anteil sowohl an der Stufe des Muschelkalks als auch an der des Keupers. Während sich vor allem im nördlichen Landkreis rechts und links des Neckars die Gäuplatten des Kraichgaus, des Baulands, der Kocher-Jagst-Ebenen und der Hohenloher Ebene begegnen, folgt mit Strom- und Heuchelberg im Südwesten und dem Schwäbisch-Fränkischem-Wald im Südosten die Keuperstufe. Das Neckarbecken, das sich südlich von Heilbronn erstreckt, hat die Keuperstufe zurückgedrängt und Strom- und Heuchelberg, die in einer tektonischen Senke der Abtragung nahezu entgingen, als Restgebiete abgetrennt.

Der Wirtschaftsraum Heilbronn verfügt über eine gute Verkehrsinfrastruktur. Heilbronn und Umgebung sind sowohl zu Wasser, per Schiene als auch über die Straße gut erreichbar. Hier haben sich u.a. international agierende Firmen wie z. B. Audi und Fiat Deutschland angesiedelt, die durch eine große Zahl mittelständischer Unternehmen ergänzt werden. Der Heilbonner Hafen ist der siebtgrößte Binnenhafen Deutschlands. Jährlich werden im Kanalhafen, am Neckar-Ostufer sowie im Salzhafen weit über 4 Mio. t Güter umgeschlagen.

Der Neckar ist nicht nur ein wichtiger Handels- und Schifffahrtsweg, er ermöglicht auch die Stromgewinnung durch Wasserkraftwerke in Horkheim und im Heilbronner Neckarpark. Daneben dient das Neckarwasser zur Kühlung bei der Stromerzeugung durch das Kohlekraftwerk Heilbronn. Über viele Jahrhunderte waren die Steinbrüche um Heilbronn Garant für Wohlstand und Reichtum. Bedingt durch die geringe Zerklüftung und die massige Bankbildung war der dort anstehende Schilfsandstein überall begehrt.

Die Region Heilbronn ist mit mehr als 5.000 ha Rebfläche das größte Weinanbaugebiet in Württemberg. Nicht zufällig befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft das traditionsreiche Staatsweingut Weinsberg. Neben dem Weinbau bestimmen ausgedehnte Waldflächen das landschaftliche Bild.

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