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Albvorland
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Albvorland
typische Landschaft im südwestlichen Albvorland
(Element 2 von 14: Bild)
Bild: TB_n_9 Landschaft im südwestlichen Albvorland
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Kleinräumiger Nutzungswechsel von Ackerland, Grünland, Obstwiesen und Wald im hügeligen südwestlichen Albvorland bei Rottweil-Zepfenhahn; im Hintergrund die Westalb mit dem Lemberg
Albvorland:
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Albvorland: Verbreitung der Böden

 

Bodengesellschaften im westlichen Albvorland

Bild: Ausschnitt BK50 Albvorland
Ausschnitt aus der Bodenkarte 1: 50 000, Albvorland bei Rottweil-Zepfenhan
(© Autor: LGRB)

Obenstehende Karte zeigt einen vergrößerten Ausschnitt aus der digitalen Bodenkarte 1 : 50 000 (BK50) im Bereich des westlichen Albvorlands bei Rottweil-Zepfenhan. Den geologischen Untergrund bilden überwiegend Mergel- und Tonsteine des Unterjuras (Schwarzjura). Ganz im Südosten erfolgt mit dem Opalinuston der Übergang zum Mitteljura (Braunjura). In Flachlagen und an schwach geneigten Hängen sind schwere, entkalkte Tonböden verbreitet (Pelosole, n5, n48). Oft neigen die Tonböden zu zeitweiliger Staunässe (Kartiereinheit n53,  Pseudogley-Pelosol). Seltener tritt Staunässe bei  Pelosolen aus Ölschiefer auf, die auch wegen ihres feineren Bodengefüges und dem erhöhten Gehalt an organischer Substanz als eigene Einheit ausgewiesen wurden (n32). An stärker geneigten Hängen und auf schmalen Hügelrücken sind kalkreiche Mergelböden (Pararendzinen) verbreitet (n3, n4). Besonders an Hangkanten, wo harte Karbonatgesteinsbänke an die Oberfläche treten sind sie oft steinig und flachgründig und mit Rendzinen vergesellschaftet. Am Hangfuß, in Mulden und Muldentälern finden sich Böden aus Abschwemmmassen, die mehr oder weniger stark durch Staunässe überprägt sind (Kolluvisol, n34, n18, Pseudogley, n15). Oft treten in Talmulden auch grundwasserbeeinflusste Böden auf (Gley-Kolluvisol, n31, Gley, n24).

 

Informationen und Bezugsmöglichleiten von Bodenkarten und weiteren geowissenschaftlichen Produkten finden Sie unter http://lgrb-bw.de/home.