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NSG Margaretenschlucht
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Margaretenschlucht
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Bild: Margaretenschlucht, Infotafel
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Vor dem Betreten der steilen Schlucht wird empfohlen, entsprechende Sicherheitshinweise (Safepoints und Notrufnummrner) zu beachten.

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NSG Margaretenschlucht

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Naturschutzgebiet Margaretenschlucht - naturnahe Romantik im Odenwald

 
Bild: Margaretenschlucht, (Neckar-Odenwald-Kreis)
Margaretenschlucht bei Neckargerach
(© privat, Autor: B. Grießmann)
 
Bild: Margaretenschlucht (Neckar-Odenwald-Kreis)
Klippenförmig erodierte Buntsandsteinformationen
(© M. Linnenbach)

An den steilen Hängen wechseln sich lockere Sandsteine mit größeren gebankten Felsblöcken ab (Aufn. 2014).

Die Margaretenschlucht, 1,5 km südöstlich von Neckargerach im Neckar-Odenwald-Kreis, wird vom Flursbach durchflossen. An den steilen Hängen steht überwiegend gebankter Buntsandstein an. Die Umgebung ist geprägt durch einen kühlen, nahezu unberührten Schluchtwald mit zahlreichen montanen Tier- und Pflanzenarten. Auf seinem Weg zum Neckar durchfließt der bei Reichenbach entspringende Flursbach zunächst ein Hochtal. Nach rund 800 m stürzt das Gewässer mit einem Gefälle von bis zu 40% und unterbrochen von mehreren Fallstufen durch die 130 m tiefe Schlucht. Insbesondere zur Zeit der Schneeschmelze bildet der Flursbach in der steilen, kaskadenartigen Klinge beeindruckende Wasserfälle. Schlucht und Schluchtwald stehen bereits seit 1940 unter Schutz.

Entstehung

Beim Einbruch des Oberrheingrabens vor etwa 40 Millionen Jahren hob sich der Buntsandsteinschild des Odenwaldes an. Auch die Seitenarme des Neckars wurden durch das geologische Ereignis in die Höhe gehoben und formten tiefe Schluchten und Klingen in den anstehenden Oberen und Mittleren Buntsandstein. Neben der Margaretenschlucht entstanden in dieser Zeit auch die benachbarte Mathildenschlucht, die Mordklinge, die Ludolfsklinge sowie die Tännichklinge.

Beliebtes Ausflugsziel

Die Margaretenschlucht ist ein beliebtes Ausflugsziel. Das verwundert nicht, denn das Neckartal präsentiert sich hier in besonders wilder Schönheit. Vor dem Betreten der steilen Schlucht wird empfohlen, entsprechende Sicherheitshinweise (Safepoints und Notrufnummrner) zu beachten. Behinderten Personen ist die Begehung nicht zu empfehlen.

Seit August 2007 informiert ein bei Neckargerach beginnender landschaftsgeschichtlicher Lehrpfad über die Enstehungsgeschichte des Buntsandsteins und die gewaltigen tektonischen Kräfte, die die Schlucht einst schufen.

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