Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
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Alb-Donau-Kreis, Stadt Ulm
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Blautopf (1/4)
Blautopf - Blaubeuren
Das Hammerwerk am Blautopf in Blaubeuren
(Element 1 von 4: Bild)
Bild: Der Blautopf
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Der Blautopf ist für jedermann frei zugänglich. Direkt neben dem sagenumwobenen Blautopf befindet sich ein historisches Hammerwerk, das durch das Quellwasser des Blautopfes angetrieben wird.

Kontakt:
Hammerschmiede
am Blautopf
Telefon (07344) 921027

geöffnet. Palmsonntag bis 31. Oktober, täglich von 9 bis 18 Uhr Anfang November bis Ende März nur samstags, sonntags und feiertags von 11 bis 16 Uhr Dezember ganz geschlossen.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das 1085 gegründete Benediktinerkloster, welches heute als altsprachliches Internat / Gymnasium genutzt wird.

 

Der sagenumwobene Blautopf ist sowohl die berühmteste als auch bekannteste Karstquelle Deutschlands. Hier entspringt die Blau, welche nach 22 km der Donau zufließt. Bekannt ist der Blautopf für seine intensive, auffallend blaue Farbe des Wassers. Die Karstquelle bei Blaubeuren ist ganzjährig für Besucher zugänglich.

 
Übersicht

Alb-Donau-Kreis, Stadt Ulm

 

Alb-Donau-Kreis

 
Bild: Der Blautopf
Das Hammerwerk am Blautopf in Blaubeuren
(© LUBW, Autor: M. Linnenbach)

Der Blautopf ist für jedermann frei zugänglich. Direkt neben dem sagenumwobenen Blautopf befindet sich ein historisches Hammerwerk, das durch das Quellwasser des Blautopfes angetrieben wird.

Kontakt:
Hammerschmiede
am Blautopf
Telefon (07344) 921027

geöffnet. Palmsonntag bis 31. Oktober, täglich von 9 bis 18 Uhr Anfang November bis Ende März nur samstags, sonntags und feiertags von 11 bis 16 Uhr Dezember ganz geschlossen.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das 1085 gegründete Benediktinerkloster, welches heute als altsprachliches Internat / Gymnasium genutzt wird.

 

 
Bild: Steinbruch Gerhausen, Weißjura
Steinbruch Gerhausen (Alb-Donau-Kreis), Oberer Jura
(© LGRB, Autor: P. Tschernay)

Begehbarer, stillgelegter Weiß-Jura Steinbruch Gerhausen im Blautal zwischen Blaubeuren und Blaustein. Alte Rinder- und Pferderassen halten durch Beweidung die Steinbruchflächen offen.

Infopunkt des Geoparks Schwäbische Alb e. V.

 
Bild: Hohler Fels bei Schelklingen - Fundstätte
Hohle Fels bei Schelklingen (Alb-Donau-Kreis) - Fundstätte der Venus von der Alb
(© LGRB, Autor: Burgmeier, Bergner)

Nordöstlich von Schelklingen ragen aus dem Oberem Massenkalk des Weißen Jura, drei Felsentürme aus dem unteren rechten Talhang der Schelklinger Ach. Am Fuß des mittleren Felsens (Hohle Fels) befindet sich ein torbogenförmiger, vergitterter Zugang (Breite 5 m, Eingangshöhe ca. 3 m) zu der 120 m langen Höhle des Hohlen Fels.

Im September 2008 wurde hier die bekannte Figurine "Venus von der Alb" geborgen. Mit einem geschätzten Alter von 35.000 Jahre ist sie bislang die älteste geschnitzte Menschenfigur der Welt. Die Figur lag zerbrochen in sechs Fragmenten etwa 20 Meter vom Höhleneingang entfernt. Zuvor wurden bereits in den Jahren 1870/71 zahlreiche Funde aus der Altsteinzeit hier entdeckt. In den Kriegsjahren diente die Höhle als Bunker.

Venus von der Alb

Venus von der Alb
© (CC BY-SA 3.0, Autor: Ramessos)

Die Karsthöhle ist mit 500 m² Grundfläche und einem Rauminhalt von 6000 m³ eine der größten Höhlenhallen Süddeutschlands und entsprechend kulturgeschichtlich wertvoll - Naturdenkmal.

Der Alb-Donau-Kreis hat seinen Verwaltungssitz in Ulm, es handelt sich zwar hierbei um eine kreisfreie Stadt, aber die historisch gewachsenen Verflechtungen zwischen Ulm und dem Landkreis waren schon immer sehr eng. Der Alb-Donau-Kreis liegt gemeinsam mit dem Landkreis Heidenheim im äußersten Südosten von Baden-Württemberg und grenzt dort unmittelbar an den Freistaat Bayern. Im Norden reicht er an die Landkreise Göppingen und Heidenheim, im Nord-Westen an den Kreis Esslingen, im Westen an die Landkreis Reutlingen und im Süden an Biberach. Landschaftlich wird er besonders durch die Donau im Süden und die Schwäbische Alb im Norden geprägt. Seit der kommunalen Gebietsreform 1973, besteht er in seiner heutigen Form. Gebildet wurde er durch die Zusammenlegung der ehemaligen Landkreise Ehingen, Ulm sowie durch Gebietsanteile des ehemaligen Kreises Münsingen und der Gemeinden Oberbalzheim und Unterbalzheim des Landkreises Biberach. Der Alb-Donau-Kreis ist der siebtgrößte Landkreis in Baden-Württemberg. Die größte Stadt ist Ehingen, mit rund 25.000 Einwohnern. Sie ist Mittelzentrum innerhalb der Region Donau-Iller und gilt mit der Stadt Ulm als Oberzentrum.

Landschaft

Der Alb-Donau-Kreis liegt in einer waldreichen Mittelgebirgslandschaft, die sich über die Schwäbische Alb bis ins Obere Donautal erstreckt. Der Nordosten des Landkreises gehört zur Schwäbischen Alb, die besonders durch die markante Landschaft mit ihren zahlreichen Karst-Höhlen geprägt ist. Das Mittelgebierge ist eins der größten zusammenhängenden Karstgebiete Deutschlands. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Eigenschaften hat die Landschaft das Prädikat „Geopark Schwäbische Alb" erhalten (s. weiterführende Links). Diese Auszeichnung wird an Naturräume verliehen, die sowohl geologische als auch naturräumliche Besonderheiten aufweisen. Die Schwäbische Alb zudem als Biosphärenreservat der UNESCO anerkannt. Die historische, vom Menschen gestaltete Kulturlandschaft, bietet heute zahlreichen seltenen Tieren einen Lebensraum und ist aus diesem Grund besonders schützenswert. Das Biosphärengebiet ist rund 40 km lang, es erstreckt sich vom Vorland der Mittleren Alb bis zur Donau im Süden. Wichtiger Bestandteil des Gebietes ist der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen mit der einstigen Ortslage Gruorn (Wüstung), das zentral im Biosphärenreservat liegt.

Geschichte, Höhlenforschung

Die Karsthöhlen im Landkreis gehören zu den wichtigsten steinzeitlichen Fundplätzen der Welt (z. B. Hohler Fels, Bärenhöhle). Neandertaler und jungsteinzeitliche Menschen lebten hier während der letzten Eiszeit. In diesen Höhlen wurden die ersten Kunstwerke der Menschheit entdeckt, wie die berühmte, aus Mammutelfenbein geschnitzte „Venus vom Hohle Fels". Doch nicht nur Figuren auch erste Musikinstrumente, wie Flöten aus Vogelknochen wurden nach gezielten wissenschaftlichen Ausgrabungen dort entdeckt. Einzigartig ist auch die Laichinger TiefenhöhleSie wurde 1892, beim Abbau von Dolomitsanden, rein zufällig durch den Laichinger Sandgräber Johann Georg Mack entdeckt und nach dem 1. Weltkrieg als Besucherhöhle für die Öffentlichkeit ausgebaut. Nach dem zweiten Weltkrieg übernahm der bekannte Höhlen- und Heimatverein Laichingen e.V. die Betreuung. Dies ist bis heute so geblieben.


weiterführende Literatur:

Das Land Baden-Württemberg – Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden (in acht Bänden). Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg. Band VII: Regierungsbezirk Tübingen. Kohlhammer, Stuttgart 1978.