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NSG Taubergießen
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Naturschutzgebiet Taubergießen
Rheinseitenarm mit Silberweiden
(Element 1 von 7: Bild)
Bild: NSG Taubergießen - Überflutungsaue
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Nur wenige Gebiete am Oberrhein besitzen noch solch eine Vielfalt an naturnahen Lebensräumen. Dieser Reichturm begründet den besonderen Reiz und Wert dieser mittelbadischen Auenlandschaft.

NSG Taubergießen:
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40 Jahre Ramsar Konvention

Bild: Ramsar Konvention
Poster zum 40-jährigen Jubiläum
(© BMU, Autor: ramsar.org)

Am 02 Februar 2011 beging die Ramsar Konvention ihren 45. Geburtstag als die älteste globale Naturschutzkonvention mit derzeit 160 Mitgliedstaaten weltweit. Im Internationalen Jahr der Wälder betont der Weltfeuchtgebietstag in diesem Jahr unter dem Motto "Wälder für Wasser und Feuchtgebiete" die hohe Bedeutung dieser Lebensäume für den Feuchtgebietsschutz. Der Name der Konvention geht zurück auf die iranische Stadt Ramsar, in der 1971 das internationale Abkommen beschlossen wurde. Deutschland unterzeichnete die Konvention 1976.

Das Abkommen verpflichtet die Beitrittsstaaten, geeignete Maßnahmen zu unternehmen, die Biodiversität in ausgewiesenen Schutzgebieten zu erhalten. Dort wird aber kein totales Nutzungsverbot angestrebt sondern der Grundsatz der nachhaltigen, ökologisch ausgewogenen Nutzung (z.B. durch Tourismus). Ein eigenes Büro, das Internationale Ramsar-Sekretariat in Gland, am Genfersee, dient der Überwachung der Umsetzung der Konvention und ihrer Weiterentwicklung.

Deutschland hat bislang 35 Ramsar-Gebiete benannt. In Baden-Württemberg befinden sich derzeit drei Ramsar-Gebiete "Wollmatinger Ried" (767 ha) und "Mindelsee" (459 ha) sowie seit August 2008 das grenzübergreifende Ramsar-Gebiet "Oberrhein - Rhin supérieur" (Anteil Baden-Württemberg 25.117 ha, Anteil Elsaß 22.413 ha).